Heizung                                               

Fossile Energieträger finden Sie hier nur am Rande und der Vollkommenheit halber erwähnt. Sie sind schon lange nicht mehr zeitgerecht. Und wenn Sie sich jetzt schon ein Haus bauen, dann sollte es zukunftsorientiert sein.
Wenn Sie kein Passivhaus bauen, sondern mindestens ein Niedrigenergiehaus, so kommen eigentlich nur drei Heizungen in Frage:
- Pelletsheizung oder
- Fernwärme (soweit keine fossilen Brennstoffe verwendet werden und sie nahe am Endabnehmer stehen)
- Wärmepumpen/Solaranlagen

Pelletsheizung

PELLETS



Sind gepresste Säge- und Hobelspäne aus unbehandeltem Holz (Nadelholz) zu 15-45 mm länglichen "Würsteln", Durchmesser 6-8 mm. Ursprung sind Säge- und Hobelwerke die ein Werk zur Pelletsherstellung angeschlossen haben (ökonomisch und ökologisch sinnvoll).
Anlieferung in Tanklastern (siehe unten).
Zeichnet sich durch hohe Energieeffizienz und CO2-Neutralität aus.
In Österreich und Deutschland gibt es zahlreiche Hersteller (Kostenvergleich).

ACHTUNG: Es gibt auf dem Markt auch Pellets aus osteuropäischer Produktion. Hier ist nicht garantiert, dass nicht auch Abfall aus der Möbelproduktion (beschichtete Spanplattenreste,....) verarbeitet wurden.
Wenn Sie also extrem billige Ware angeboten bekommen ---> FINGER WEG. Die negativen Folgen von verunreinigten Pellets für Ihre Heizung sind fatal. Abgesehen davon enstehen bei der Verbrennung von melaminbeschichteten Spanplatten hochtoxische Dioxine!!! Also alles was wir NICHT wollen.

Die Qualitätsanforderungen für den genormten Brennstoff sind in Deutschland in der DIN 51731 und in Österreich in der ÖNORM M 7135 festgelegt. Seit Frühjahr 2002 ist zusätzlich ein neues Zertifikat, die "DIN plus", auf dem Markt, das die Vorzüge der DIN 51731 und der ÖNORM M 7135 vereint und darüber hinaus Anforderungen an Abriebfestigkeit und Prüfverfahren stellt.

ODER EINFACHER...

GUTE Pellets erkennen Sie ganz einfach an der durchgängig hellgelben Farbe. Wenn Sie ein Handvoll Pellets feucht machen, zerfallen diese und Sie können im Detail sehen ob sich "drinnen" Fremdstoffe befinden ODER Sie werfen einige Pellets in ein Wasserglas....wenn sie untergehen dann stimmt die Dichte (1,2 to/m3)! Später tauchen sie dann aufgequollen an die Oberfläche auf.

Der gängige Marktpreis für GUTE Pellets liegt bei ca. 210,- bis 220,- EURO/to (Stand 04/2011, siehe auch Grafik).
ACHTUNG: Es gibt Firmen die mit billigen Preisen im Internet werben, dann aber nicht liefern können.
Trotz mehrfacher Anfragen für einen Liefertermin in KW 09 war bis KW 17 noch keine Lieferung möglich !!!!!
z.Bsp. Fa. Super-Pellets

BILLIG = TEUER

Also Finger weg von solchen "Marktschreiern". Tragen Sie sich ein in unsere Einkaufsgemeinschaft unter KONTAKT.
Wir liefern prompt und zuverlässig zu marktüblichen Preisen.

Bessere Preise erhalten Sie 
- mit zäher Verhandlung
- dem Abschließen eines mehrjährigen Vertrages mit Preisgarantie (ist sinnvoll) oder
- durch Bildung von Einkaufsgemeinschaften mit Hausbesitzern aus Ihrer Gegend (geteilte Anfahrtspauschale und größere Menge).

Wer zusätzlich einen Kamin einbauen möchte für mollige Wärme im Winter, findet unter http://www.Kamineinsätze.eu den richtigen Partner.

Die Holzhausbauberatung hat eine eigene  Einkaufsgemeinschaft. Der Lieferant hat Werke im Norden und Süden Österreichs. Werden Sie MITGLIED. Profitieren Sie von unseren günstigen Preisen. Wenn Sie daran interessiert sind, dann melden Sie sich bei Kontakt mit dem Betr. Pellets an.
Geben Sie uns Ihren Mengenbedarf  und den gewünschten Liefertermin an. 




ANLIEFERUNG
Pellets werden mit einem Tanklaster angeliefert und mittels Schlauch (bis zu 30 m) in Ihren Vorratsraum eingeblasen. Sie müssen also einen Lagerraum (3 m x 2 m) in Ihrem Keller vorsehen. Aus diesem Lagerraum werden die Pellets mittels einer Schnecke in den daneben liegenden Heizraum (3 m x 2 m) gefördert. 
  Aus dem Laster....   In´s Haus....

  ....und hier hinein.

HEIZUNG (Brenner)
Der Brenner läuft absolut vollautomatisch. Er holt sich die Pellets nach Bedarf, bedient die Heizkörper oder das Warmwasser, geht auf "Standby" wenn keine Energie notwendig ist, reinigt sich selber,....)
Ihre gewünschten Daten (Temperatur, Nachtabsenkung, Urlaubszeit,....) geben Sie mit Ihrem Servicemonteur einmal ein (Sie können die Daten jederzeit ändern). Und schon startet er.
Der Heizraum ist absolut sauber (Sie können Ihre weiße Wäsche darin trocknen), stinkt nicht und mit Regalfächern an der Wand können Sie ihn auch noch anderweitig nutzen.

Die Technik ist auf  allerhöchstem Niveau. Die Pellets werden optimal und CO2-neutral verbrannt und Sie erhalten feinste, schwarze, unbelastete Asche (die Ascheschublade müssen Sie 3-4 mal im Jahr entleeren), die sich ideal zum Düngen Ihres Gartens eignet.

Die österreichischen und deutschen Hersteller sind weltweit führend. Sie haben Preise für Innovation und Umwelt.
Die meisten von ihnen haben bestens geschultes Fachpersonal

Die Holzhausbauberatung arbeitet mit  den BESTEN Herstellern von PELLETSHEIZUNGEN zusammen

WER HAT DIE PELLETSHEIZUNG ERFUNDEN?
Das waren die Österreicher, Anfang 1990 !!! Erst sieben Jahre später hat Deutschland Pellets zugelassen.

Das kleine Österreich benötigt fast die gleiche Menge Pellets wie das viel größere Deutschland, nämlich 400.000 to. Kein Wunder, Pelletsheizungen haben in Österreich einen Anteil von 35% !!!!!
Aber Deutschland zieht nach. Derzeit sind ca. 100.000 Pelletsheizungen in Deutschland in Betrieb mit  rasantem Anstieg.

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
Die Anschaffungskosten einer Pelletsheizung sind vergleichbar mit denen einer Öl-/Gasheizung. Sie liegen für ein Einfamilienhaus bei 15-20.000 EURO für eine Komplettanlage mit Kessel.

FÖRDERUNGEN
  • In Deutschland wird der Einbau von Pelletheizungen im Rahmen des Marktanreizprogramms des Bundesumweltministeriums gefördert. Die zur Verfügung gestellten Bundesmittel reichten in den vergangenen Jahren mehrfach nicht aus, um alle Anträge im gleichen Jahr zu berücksichtigen. Vorhaben, die wegen fehlender Mittel im Jahr der Antragsstellung keine Förderung erhalten, können aber im darauffolgenden Jahr berücksichtigt werden. Im Jahr 2009 betrug der Zuschuss zum Einbau eines Pelletkessels mit 5 bis 100 kW Leistung 2000 €; eine zusätzliche Förderung ist möglich, wenn gemeinsam mit dem Pelletkessel ein Pufferspeicher oder eine Anlage zur Solarthermie eingebaut werden oder das beheizte Objekt eine hohe Energieeffizienz aufweist.
  • In Österreich gibt es für neue Zentralheizungsanlagen oder die Umstellung auf Pelletheizung je nach Bundesland Zuschüsse von bis zu 30 % der Nettoinvestitionskosten (2006), bis Herbst 2008 wurde mit Mitteln des österreichischen Klima- und Energiefonds eine befristete Impulsaktion durchgeführt, die zusätzlich zu den Landesförderungen möglich ist.

Preisvergleichsrechner für Pellets

Für Österreich und Deutschland
....finden Sie unter dem Stichwort "Pellets" alles zum Thema Pellets im Internet. Es gibt so viele Einkaufsverbände, teilweise unterteilt nach Nord/Süd in Deutschland das wir hier keine spezielle Empfehlung abgeben möchten. ALLE werben mit den gleichen Qualitätsnormen (DIN und Ö-Norm).
Das gleiche gilt für Österreich. Es macht keinen Sinn Pellets in Niederösterreich zu kaufen um sie sich in die Steiermark karren zu lassen. Denn da gibt es auch ein Werk.
Die Preise variieren von Tag zu Tag. Deshalb vorzugsweise im Sommer kaufen. Der o.g. Richtpreis dient als Orientierung. 

Fernwärme
Wärme von einem dezentralen Heizkraftwerk mittels Warmwasser. Wärmetauscher/-verteiler bei Ihnen im Haus. Vorzugsweise aus Bioabfall (Altpaletten, Restholz aus der Waldwirtschaft, Holz aus Durchforstungsmaßnahmen der Gemeinde, Straßenmeistereien,....).
Eigentlich müssten die Kosten für die Fernwärme sehr preiswert zu haben sein....vorausgesetzt es handelt sich um ein dezentrales Kleinkraftwerk. Ist es aber NICHT. Siehe Grafik.




Wärmepumpen

Was ist eine Wärmepumpe !?
In Ländern wie Schweden ist sie längst etabliert, und auch in Deutschland und Österreich findet die Wärmepumpe immer mehr Zuspruch. Physikalisch gesehen macht die Wärmepumpe die Vorgänge -Verdampfen und Kondensieren- für Heizwecke nutzbar und entzieht hierfür dem Erdreich oder dem Grundwasser die benötigte Wärme.

Erdwärmepumpen sind thermodynamische Heizungen, die es ermöglichen, Wärme aus dem Erdreich nutzbar zu machen. Je nach Hersteller werden ca. 2 bis 4 Anteile Umweltenergie und 1 Anteil elektrische Energie als Heizenergie bereitgestellt. Elektrische Energie wird hauptsächlich als Antriebsenergie genutzt.
Das Funktionsprinzip der Erdwärmepumpe ist identisch dem eines Kühlschrankes. Der wesentliche Unterschied liegt nur im Heizen und Kühlen. Beim Kühlschrank wird dem Lebensmittel die Wärme entzogen, um es zu kühlen. An der Rückseite des Kühlschrankes wird die so entzogene Wärme an die Umwelt abgegeben. Die Wärmepumpe hingegen entzieht die Wärme aus der Umwelt (Erdreich) und führt sie dem Heizungssystem zu.

Insbesondere bei der Planung eines Neubaus kann die Wärmepumpe eine finanziell und ökologisch attraktive Alternative zu herkömmlichen Heizungen sein.

Langfristige Vorteile
Die Verwendung von Erdwärmepumpen ist nicht nur ökologisch die "sanftere" Alternative. Auch finanziell lohnt sich der Aufwand! Alle Hersteller und Lieferanten, deren Angebote wir hier für Sie zusammengetragen haben, liefern zukunftsorientierte und umweltfreundliche Anlagen - damit Sie und Ihre Umwelt sich rundum wohl fühlen.

Welche Wärmequellen werden genutzt?

    Bei der Erdwärmepumpe unterscheidet man zwischen 2 Varianten:
  • Erdreich (Erdkollektor- oder Erdsondenanlage)
  • Wasser (Grund- oder Oberflächenwasser)

Um die richtige Wärmequelle auszuwählen, sollte man folgende Punkte beachten. Die Aufstellung soll Ihnen einen kleinen Überblick bieten.

    Erdreich (Sole/Wasser-Wärmepumpe)
  • geringe Temperaturschwankungen über das Jahr (Soletemperatur zwischen -5°C und +5°C)
  • konstante Heizleistung über das Jahr
  • konstante Leistungszahl über die Außentemperaturen
  • kein Abtauen des Verdampfers erforderlich
  • hohe Jahresarbeitszahl
  • Erdarbeiten bei der Installation der Wärmepumpe notwendig
  • Erdreichkollektor erfordert großes Grundstück (1,5 bis 2,5-fache der beheizten Fläche)
  • Erdwärmesonde anzeige- bzw. genehmigungspflichtig
    Grundwasser (Wasser/Wasser-Wärmepumpe)
  • geringe Temperaturschwankungen über das Jahr (Wassertemperatur zwischen 7°C und 12°C)
  • konstante Heizleistung über das Jahr
  • konstante Leistungszahl über die Außentemperaturen
  • kein Abtauen des Verdampfers erforderlich
  • hohe Jahresarbeitszahl
  • Nutzung des Grundwassers erfordert einen Saug- sowie Schluckbrunnen
  • Grundwassernutzung ist genehmigungspflichtig (im Allgemeinen beim Wasserwirtschaftsamt)

ABER ACHTUNG:

Eine Heizung mit Wärmepumpe arbeitet mit Niedrigtemperatur und ist eigentlich nur für Fußbodenheizungen geeignet. Für Personen mit Krampfaderngefährdung absolut NICHT zu empfehlen.

Auch zu bedenken sind:
- lange Aufheizzeiten (Nachtabsenkung zum Energiesparen ist NICHT sinvoll, da sie zu lange brauchen um selbst wenige Grad wieder hochzuheizen)
- Urlaubsschaltung NICHT sinnvoll, da die Aufheizphase zu lange ist. 
- Mit kurzfristige Außentemperaturschwankungen tut sich eine Wärmepumpe schwer. Der Regelkreis ist zu träge. Es kann also passieren das Sie es mal etwas kühl im Haus haben (Beispiel Frühjahrskälte). Auch hierzu finden Sie in den Bauforen im Internet genügend hilfesuchende Bauherren.

Sie verbrauchen also permanent Strom, auch wenn Sie 4 Wochen in Urlaub sind. Damit ist auch die CO2-Neutralität dahin.
Wir vermissen in ALLEN Prospekten das darauf hingewiesen wird. Die Energiebilanz sieht gar nicht so toll aus wie die Hochglanzprospekt Glauben machen wollen.
                                                                     

Gasheizung

Erdgas von Stadtwerken. Fossiler Brennstoff, geht zur Neige. Co2
-Belastung, geringste Feinstaubbelastung, Preise steigen kontinuierlich an. Wird hier NICHT behandelt wegen negativer Ökobilanz !!!
Wenn Sie aber derzeit Gas beziehen, dann schauen Sie doch mal ob Sie es nicht günstiger bekommen können. 


               

 http://www.klima-sucht-schutz.de/klimaschutz.0.html                  

Ölheizung

Erhalten Sie vom Brennstoffhändler. Fossiler Brennstoff, geht sehr bald zur Neige, CO2-Belastung und wird deshalb hier NICHT behandelt.

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Stromlieferanten

.....gibt es viele. Durch die Liberalisierung auf dem Strommarkt hat man jetzt zumindest teilweise die Möglichkeit, seinen Strom von Anbietern zu beziehen, die in der Hauptsache aus regenerativen Quellen Strom produzieren.

SIe können auch einen Wechsel des Stromanbieters während des Jahres durchführen. Das ist ganz einfach. Der "neue" Anbieter übernimmt für Sie alle erforderlichen Schritte.
Sie erhalten zwar noch monatlich die Rechnungen vom "alten" Stromanbieter, aber mit den neuen Preisen. Die Jahresabrechnung kommt von Ihrem "neuen" Anbieter.

Und da sind erhebliche Einsparungen möglich !!! 15-20% im Vergleich zu den "großen" sind keine Seltenheit. 

Damit Sie vorab aber schon mal kalkulieren können, hier die online-Rechner:

Für Österreich
www.tarifkalk.e-control.at/tarifkalkulator/TKStart.do
Die ehemaligen "Platzhirsche" wie z. Bsp. KELAG oder EVN haben Konkurrenz bekommen. Der "Verbund". Also unter www.verbund.at können Sie Ihre alte Jahresrechnung durchrechnen lassen und schauen ob Sie günstiger fahren.
Der Wechsel ist denkbar einfach, unkompliziert und es gibt KEINE Probleme wie Sie in Deutschland bei vielen "NEUEN" Anbietern auftauchen.

Für Deutschland
www.stromtarifrechner.de